Aktuelle EIGENE  ERFOLGE als Anwalt und Rechtsbeistand für Soldaten:

Einstellung des Strafverfahrens wegen Vorwurfs der uneidlichen Falschaussage bei Stabsoffizier (08/2018)

Einstellung des Strafverfahrens + Einstellung des Entlassungsverfahrens + Einstellung Disziplinarverfahren wegen Vorwurfs des sexuellen Mißbrauchs einer Kameradin (08/2018)

Aufgrund der langjährigen Vertragsanwaltstätigkeit (2001-2015) für den Deutschen BundeswehrVerband ist Rechtsanwalt Christian Steffgen im Bereich von Entlassungsverfahren und Gerichtlichen Disziplinarverfahren besonders sprzialisiert.

Zögern Sie nicht, sondern informieren sich sofort telefonisch und kostenfrei noch bevor Sie eine Aussage vor ihrem Vorgesetzten oder der Polizei machen. Beachten Sie auch, dass eine wirksame Vertretung  bei frühzeitiger Mandatierung im Strafverfahren möglich ist. Rechtsanwalt Christian Steffgen ist Fachanwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht.

Insbesondere wenn Ihnen ein Sexualdelikt oder ein Verstoß gegen das BtMG vorgeworfen wird, sollten Sie sofort Kontakt zu uns aufnehmen.

Rechtsanwalt  Christian Steffgen ist  Reserveoffizier (Oberstleutnant d. R.). Er verfügt seit seiner aktiven Zeit als Soldat von 1988-1990 über umfangreiche Erfahrungen als Mannschaftsdienstgrad , Unteroffizier, Offizier und Stabsoffizier.

Seit 2001 hat Oberstleutnant d. R.  Christian Steffgen in ganz Deutschland Soldaten bei Entlassungen, Dienstunfähigkeit, Strafverfahren, Disziplinarverfahren, Übernahme zum Berufssoldaten, Rückforderung von Bezügen und vielen anderen Angelegenheiten erfolgreich vertreten.

So konnte er auch Freisprüche und Einstellungen in Strafverfahren, Disziplinarverfahren und Einstellungen von Entlassungsverfahren erreichen.

Oberstleutnant d.R. Christian Steffgen verfügt über persönliche Erfahrungen seit 1988 als Soldat in den Dienstgradgruppen der Mannschaften, Unteroffiziere, Reserveoffizieranwärter, Reserveoffiziere und Reservestabsoffiziere. Die letzte Reservedienstleistung war im Oktober 2018 an der OSLw in Fürstenfeldbruck.

Zur Übernahme des Mandats ist ein persönliches Gespräch in der Kanzlei keine Voraussetzung. Gerne beraten wir Sie kostenlos telefonisch oder per E-Mail oder in unseren auswärtigen Sprechtagen vor Ort.

Rechtsanwalt Steffgen vertritt Sie bundesweit. Wenden Sie sich unverzüglich nach dem betreffenden Vorfall telefonisch oder per E-Mail an die Kanzlei. Haben Sie erst einmal eine Aussage gemacht, wird man Sie unter Umständen durch jedes Wort und deren Auslegung, welches Sie zu Protokoll geben, weiter belasten.


VG Greifswald vom 19.07.2018 - keine Entlassung trotz Drogenkonsum

Das Verwaltungsgericht Greifswald hat mit Urteil vom 19.07.2018 6 A 6/18 H die Entlassung eines Soldaten aufgehoben, der im Zuge dienstlicher Ermittlungen angab, Drogen konsumiert zu haben. Er wurde aus der Bundeswehr entlassen.

Nach § 75 Abs. 1 Satz 2 Nummer 5 SG gilt der Grundsatz, dass ein Soldat, der Drogen nimmt, auch und gerade außerhalb des Dienstes, gegen zentrale Grundsätze der Bundeswehr verstößt. Der Soldat ist demzufolge zu entlassen, wenn nach dem bisherigen Verhalten durch sein Verbleiben in der Bundeswehr die militärische Ordnung oder die Sicherheit der Truppe ernstlich gefährdet würde.

Die Richter des Verwaltungsgerichts kritisierten, dass die Bundeswehr ohne Berücksichtigung der einzelnen Umstände aus einem einmaligen Drogenkonsum bereits pauschal auf eine „ernstliche“ Gefährdung der militärischen Ordnung schließe. Der Richter sah keine Anhaltspunkte für einen regelmäßigen Marihuanakonsum des Klägers. Greifbare Anhaltspunkte dafür, dass dieses einmalige Versagen des Klägers andere Soldaten zur Nachahmung zunächst in deren Freizeit und in der Folge übergreifend im militärischen Dienst verleiten könnte, bestanden demnach ebenso wenig wie solche dafür, dass der Kläger in Zukunft wiederholt ein entsprechendes Fehlverhalten an den Tag legen könnte. 

Die Entlassungsverfügung der Bundeswehr war daher nicht rechtmäßig und aufzuheben, da eine ernstliche Gefahr für die militärische Ordnung angesichts fehlender Bezugspunkte des Fehlverhaltens des Klägers nicht vorhanden war.


VG München vom 17.08.2017 - (M21 S 17.2245)

Das Verwaltungsgericht München hat im Beschluss vom 17.08.2017 eine fristlose Entlassung gemäß § 55 Abs. 5 SG eines Soldaten, dem vorgeworfen wurde, dass er an einem Diebstahl beteiligt war als nicht rechtmäßig erachtet. Der Soldat war zudem Offizieranwärter und hatte zusammen mit zwei anderen Soldaten in einem Baumarkt Waren mitgenommen. Das Strafverfahren, in welchem Rechtsanwalt und Fachnwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht Christian Steffgen einen der Soldaten verteidigte, wurde gegen alle drei Angeklagten eingestellt. Im Eilverfahren wehrte sich einer der Soldaten gegen die Entlassung und bekam Recht.

Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltugsgerichts (BVerwG vom 16.08.2010 - 2 B 33.10) haben sich Fallgruppen herausgebildet, bei denen eine ernstliche Gefährdnung der militärischen Ordnung im Sinne des § 55 Abs. 5 SG regelmäßig anzunehmen ist. Vor allem sind Dienstpflichtverletzungen im militärischen Kernbereich, die unmittelbar die Einsatzbereitschaft beeinträchtigen, betroffen (z.B. im Umgang mit Waffen). Bei Dienstpflichtverletzungen außerhalb dieses Bereichs kann regelmäßig auf eine ernstliche Gefährdnung geschlossen werden, wenn es sich entweder um Straftaten von erheblichem Gewicht handelt, wenn die begründete Befürchtung besteht, der Soldat werde weitere Dienstpflichtverletzungen begehen (Wiederholungsgefahr) oder es sich bei dem Fehlverhalten um eine Disziplinlosigkeit handelt, die in der Truppe als allgemeine Erscheinung auftritt oder umsich zu greifen droht (Nachahmungsgefahr).

Dies erfordert stet eine genaue ürdigung des Einzelfalls. 

 

Unfall mit 13 Verletzten - bundesweites Medienecho



http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Angeklagter-Soldat-akzeptiert-Strafe-nach-Unfall-in-Kaserne-1831561677
Video: www.youtube.com/watch?v=1UhFbT0fwXc